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Psychische Störungen

Psychische Störungen können jeden treffen. Fast jeder dritte Mensch leidet Schätzungen zufolge mindestens einmal im Leben an einer solchen. Psychische Störungen nehmen in den westlichen Industrieländern inzwischen den vierten Platz in der Häufigkeit der Ursache von Arbeitsunfähigkeit ein.

Psychische Störungen können aber meist gut behandelt, gebessert oder geheilt werden. Sie können sich auf sehr unterschiedliche, vielfältige Weise äussern: Oft in einer Veränderung der Stimmung und der Gefühle, der Wahrnehmung, des Denkens und des Handelns des Einzelnen. Oft sind viele persönliche Lebensbereiche davon betroffen und die Leistungsfähigkeit kann mitunter stark beeinträchtigt sein. Herausforderungen des Alltags können oft nicht mehr bewältigt werden und das Selbstwertgefühl ist meist deutlich herabgesetzt. Für das Ausmass der Problematik entscheidend ist dabei im Allgemeinen weniger die Abweichung von einer gesellschaftlichen Norm als vielmehr der persönliche Leidensdruck, der sich aus der Veränderung und dem Verlust der persönlichen Balance ergibt.

Am häufigsten sind dabei Schlafstörungen, Burnout und Depression, Angst- und Panikstörungen, posttraumatische Störungen, überdauernde emotionale Schwierigkeiten sowie Suchtproblematiken.

Häufig führt das psychische Leiden zu einem Rückzug aus der Gemeinschaft und der vertrauten sozialen Umgebung. Dies verstärkt oft noch die Emotionen von Einsamkeit, Isolation, Ungenügen, Schuld und Scham des Betroffenen und führt zu einer negativen, sich selbst verstärkenden Abwärtsspirale. Das Einfordern von Hilfe und Unterstützung ist in dieser Situation entscheidend für die Möglichkeit zur Linderung und schrittweisen Gesundung durch eine fachgerechte Behandlung.